Wetterküche Alpen: Wie Wolken, Wind und Föhn meine Panoramen formen
- Vera und Josef Reiter

- vor 2 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Dass diese Tour nicht nur sicher, sondern auch trocken zu Ende ging, verdanke ich einer genauen Beobachtung der alpinen Wetterküche. Solange das absinkende, warme Luftpolster des Föhns die heranziehenden Schlechtwetterfronten blockiert, bleibt es im Tourengebiet niederschlagsfrei.
Als Berufsfotograf gehört das Lesen von Wolkenbildern für mich zum Handwerk wie die Belichtungsmessung. Ein sicheres Indiz für diese spezielle Wetterlage sind die markanten, vom Wind scharf geschliffenen, linsenförmigen Wolken – in der Fachsprache Altocumulus lenticularis (oder einfach Föhnlinsen) genannt. Dieses meteorologische Wissen gibt mir bei der Arbeit im Feld die nötige Ruhe. Ich wusste, dass der Wind im Laufe des Tages immer wieder Lücken in die Wolkendecke reißen und für dramatische Lichtkegel sorgen würde. Genau diese dynamischen Wechselspiele aus Licht und Schatten sind es, die anspruchsvolle Landschaftsfotografie ausmachen. |

Wetterküche Alpen

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Wetterküche Alpen – Bereit für das nächste Wetter-Abenteuer?
Das Verständnis für Föhn, Wolken und Licht verändert den Blick durch den Sucher komplett. Welche Wetterphänomene faszinieren euch bei der Landschaftsfotografie am meisten?







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