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📸 Magisches Pürgschachen-Moor: Ein Foto-Abenteuer für die ganze Familie

vor 11 Minuten
3 Min. Lesezeit

Zwischen feenhaften Pilzen und Savannen-Gefühl: Wie Naturfotografie Klein und Groß begeistert


Panorama des Pürgschachen-Moors mit herbstlichen Birken und Bergen im Hintergrund.

⏱️ Für eilige Leser: Die Tour im Schnelldurchlauf


  • Das Highlight: Ein natürlicher Abenteuerspielplatz voller Motive – von bunten Pilzen bis hin zu weiten Moor-Panoramen.

  • Für wen geeignet? Perfekt für Familien mit Kindern. Eben, entspannt und ohne sportliche Höchstleistungen.

  • Fotografisches Potenzial: Hervorragend für Makro-Aufnahmen, Close-Ups, Panorama-Landschaften und das Üben von Bildkompositionen.


1. Das Abenteuer: Kreative Fototour statt Wandermuffel

Es war ein rundum kreativer Tag für Groß und Klein. Unsere Motivation für den Ausflug: Wir veranstalten einen spielerischen Fotowettbewerb für die ganze Familie! Gewonnen haben am Ende wir alle, denn was gibt es für Eltern Schöneres, als wissenshungrige und glückliche Kinder in der Natur zu beobachten?   

Im Pürgschachen-Moor mussten die Kinder gar nicht lange nach Motiven suchen. Ein Moor ist eine geheimnisvolle, fast märchenhafte Welt: leuchtend violette Pilze, schwebende Herbstblätter und eine offene Landschaft, die an manchen Stellen eher an eine afrikanische Savanne als an die Alpenwelt erinnert.   


  • Schwebendes Blatt über Hand
  • Kohlweißling auf Blüte
  • Violetter Pilz
  • Lamellen-Ausschnitte

Jeder fand seine ganz eigene fotografische Perspektive:   

  • Jeremy schnappte sich die Action-Cam. Einen Eisvogel damit zu erwischen war zwar ambitioniert, aber nach geduldiger Verfolgung gelang ihm ein fantastisches Bild von einem Schmetterling!   

  • Josephin konzentrierte sich mit dem Smartphone voll auf die bunten Details der Makrowelt.   

  • Meine Frau behielt den Blick für das Große und Ganze.   

  • Ich selbst widmete mich mit der Spiegelreflexkamera Belichtungsreihen und weiten Landschaftspanoramen.   

Naturschutz geht vor: 

Auch wenn die Versuchung groß war, die Drohne steigen zu lassen, war allen klar: Wir achten die Tiere und das Schutzgebiet – die Drohne blieb im Auto!   

Auch wenn ich sonst gerne auf steilen Berggipfeln stehe: Dieser Tag im Pürgschachen-Moor bleibt als eine der erholsamsten und inspirierendsten Fototouren in Erinnerung.   



2. Kriterien für die Tourenwahl: Der fotografische Funke

Gemeinsam mit meiner Frau und unseren Kindern (9 und 12 Jahre) suchten wir ein Ausflugsziel, das für alle gut machbar ist. Wichtig war uns, den natürlichen Kreislauf der Natur von seiner schönsten Seite zu entdecken, ohne dass sportliche Anstrengung im Vordergrund steht. Das Moor bietet genau diese perfekte Balance.   


3. Die harten Fakten & Touren-Steckbrief

Kriterium

Details

Region & Lage

Ennstal / Gesäuse (Ardning, Steiermark)

Reine Gehzeit

ca. 1,5 bis 2 Stunden (mit Fotostopps beliebig erweiterbar)

Streckenlänge

ca. 5 km (Rundweg Pürgschachen-Moor)

Höhenmeter

ca. 20 hm (nahezu eben)

Höchster Punkt

ca. 640 m


🗺️ Sicherheit & Orientierung

Bitte die ausgewiesenen Wege nicht verlassen! Das Moor ist ein sensibles Ökosystem und stellenweise feucht sowie tief.   


⚠️ Anspruch & Ausrüstung

  • Schuhwerk: Festes, wasserdichtes Schuhwerk oder Wanderschuhe (besonders nach Regenfällen auf den Feldwegen).   

  • Foto-Ausrüstung: Kamera/Smartphone, Teleobjektiv für Vögel und Makro-Objektiv/Vorsatzlinse für Pilze & Details.   

💡 Mein Extratipp:

Das Pürgschachen-Moor ist ein bedeutendes Vogelparadies und Brutgebiet für seltene Arten. Neben einem lichtstarken Teleobjektiv ist hier vor allem eines gefragt: Ruhe und Geduld!   


4. Fototechnik & Praxis-Tipps für deine Aufnahmen

Damit deine Fotos den Aha-Effekt bekommen, hier drei einfache Kniffe direkt aus unserer Praxis vor Ort:


📸 Tipp 1:

Die Regeln brechen – Der Goldene Schnitt ist nicht alles

Ausschnitte schon beim Blick durch den Sucher bewusst wählen! Setze das Hauptmotiv einmal ganz an den Rand oder verzichte komplett auf den Himmel, um den Blick voll auf die Texturen des Moorbodens zu lenken.   

📸 Tipp 2:

Mit Licht & Kontrasten führen

Nutze gezielt das einfallende Sonnenlicht! Wenn du manuell belichtest, fokussiere auf den hellsten Punkt – zum Beispiel die weiße Rinde eines Birkenstammes. Dadurch wird der Hintergrund leicht abgedunkelt, und der Stamm tritt plastisch hervor.   


Weiße Birkenstämme im Pürgschachen-Moor im Spiel von Licht und Schatten.

📸 Tipp 3:

Was wir von Kindern lernen können (Der "fotografische Blick")

Erwachsene schauen oft nur auf die große Landschaft. Kinder hingegen entdecken die Magie im Kleinen:   


  • Ein umgefallener Pilz von der Unterseite fotografiert (faszinierende Lamellen-Ausschnitte).   

  • Die feine Ästhetik von verdorrten Herbstblättern.   

  • Perspektivenwechsel: Geht ganz nah an den Boden heran!


🌫️ Lust auf noch mehr Herbstmagie? Ein Blick nach Weißpriach

Wer nach der Tour im Pürgschachen-Moor noch nicht genug von mystischen Landschaftsstimmungen hat, findet im nahegelegenen Landschaftsschutzgebiet Weißpriach (Lungau) ein wahres Eldorado für Frühaufsteher. Nur einen Tag später entstanden dort diese Aufnahmen, als der Morgennebel sanft über dem Bach schwebte und die Herbstsonne das Tal in ein goldenes Licht tauchte.   



Fototipp für Nebel: 

Fotografiere gegen die morgendliche Sonne, um mystische Lichtstrahlen einzufangen, oder kombiniere den aufsteigenden Nebel mit dem klaren Blau des Himmels für maximale Farbkontraste!   


📖 Mehr Foto-Inspirationen aus der Region:


Vorschau: Freue dich schon auf unseren kommenden Beitrag zur



5. Jetzt bist du dran! 💬

Welches Bild aus unserer Foto-Tour gefällt dir am besten? Sollten wir die Kinder-Makros oder eher die weiten Moor-Panoramen als Sieger krönen?   


Stimme jetzt in den Kommentaren ab und wähle deinen Favoriten!

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