Fototour zum Karwassersee: Naturgewalt, Schneefelder & Panorama-Technik
- Vera und Josef Reiter

- vor 8 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

⏱️ Für eilige Leser: Die Tour im Schnelldurchlauf
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Zwischen wildem Wasser, weichen Altschneefeldern und der Suche nach dem perfekten Standpunkt im Zederhaustal.
1. Das Abenteuer: Wasser – Faszination zwischen Ruhe und Dynamik
Die Tour zum Karwassersee und weiter Richtung Unterer und Oberer Schwarzensee führt in eine der unberührtesten Ecken der Hohen Tauern. Wenn im Frühsommer die Schneeschmelze einsetzt, verwandelt sich das Muritzental in eine alpine Kulisse aus reißenden Bächen, gewaltigen Schneefeldern und schroffen Felswand-Panoramen. Hier gilt es nicht nur das fotogene Spiel des Wassers einzufangen, sondern auch fundierte Entscheidungen zu Route und Sicherheit zu treffen.
Der Muritzenbach bahnt sich im Frühjahr seinen Weg durch das alpine Tal.
2. Kriterien für die Tourenwahl: Der fotografische Funke
| Juni bis Juli (perfekt für die Kombination aus Schmelzwasser-Bächen und Restschnee). |
| Hochalpin und rasch wechselnd. Stabile Hochdruckwetterlagen nutzen. |
| Kristallines Gestein, feuchte Hochmoore, alpine Zirben- und Lerchenbestände sowie ausgedehnte Geröllfelder. |
3. Die harten Fakten & Touren-Steckbrief
| Salzburger Land / Lungau, Zederhaustal (Hohe Tauern) |
| ca. 6 bis 8 Stunden (ohne lange Foto-Stopps) |
| ca. 14,5 km |
| ca. 950 hm |
| Schmalzscharte / Albert-Biwak (~2.450 m)# |
🗺️ Sicherheit & Orientierung |
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⚠️ Anspruch & Ausrüstung
Schwierigkeit: Schwer (T3–T4)
Gefahren: Einbruchgefahr auf aufgeweichten Altschneefeldern, Rutschgefahr an reißenden Bächen.
Gelände: Steile Steige, Blockwerk, nasse Moorwiesen, freies Felsgelände.
Bekleidung: Feste, wasserdichte Bergschuhe (Kategorie B/C), Layering-Prinzip, Wind-/Regenschutz.
Verpflegung: Ausreichend Wasser (oder Wasserfilter) und energiereiche Proviant-Rationen.
Vorsicht bei Schneebrücken: Was morgens hält, kann nachmittags unterspült sein.
💡 Mein Extratipp: Unterschätze die Sonneneinstrahlung auf Restschneefeldern am Nachmittag nicht. Der Schnee weicht stark auf, wodurch man tief zwischen verdeckten Blöcken einsinken kann. Früh starten und die Routenführung im Zweifel lieber über Latschen- oder Felszonen anpassen! |

4. Mein technisches Setup für Panorama-Aufnahmen
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5. Jetzt bist du dran!
Wie handhabst du Fließgewässer in deiner Landschaftsfotografie – bevorzugst du das dynamische Einfrieren der Gischt mit kurzer Verschlusszeit oder den magisch-weichen Seiden-Effekt per ND-Filter? Schreib es mir gerne in die Kommentare!











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