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Erfolgreich in und mit der Fotografie: Vom kreativen Minenfeld zum eigenen Verlag

📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich

  • Das wirtschaftliche Minenfeld: Wie KI, Trends und Marktsättigung die Fotografie verändern.

  • Der Referenz-Irrtum: Warum ein klares „Nein“ zu unfairen Gagen der beste Schutz für deine Kreativität ist.

  • Die Geburtsstunde des Verlags: Wie ein Auftrag aus der Haubengastronomie alles veränderte.


Die Fotografie war und ist einem ständigen, fast unbarmherzigen Wandel unterworfen. Visuelle Trends kommen und gehen, Medienbedürfnisse verschieben sich im Minutentakt und die technische Revolution – die uns heute bis hin zu KI-generierten Bildern führt – stellt alte Gewissheiten radikal infrage.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist dieser Markt ein absolutes Minenfeld. Was heute hervorragend funktioniert, kann morgen schon völlig überholt sein. Dazu kommt: Der Markt ist eng begrenzter Raum und extrem umkämpft. Junge, hungrige Talente rücken nach, während in der klassischen Werbe- und Industriefotografie oft nur wenig Platz für die echte, tiefere berufliche Selbstverwirklichung bleibt.

Als Fotograf ist der kreative Geist dadurch permanent im Zwiespalt: Er muss nicht nur sein Handwerk beherrschen, sondern sich auch ständig mit den harten marktwirtschaftlichen Gesetzen von Angebot und Nachfrage auseinandersetzen.

Erfolgreich in und mit der Fotografie: Made in Austria – Das Buch




Der Wert der eigenen Energie: Sag Nein zu „Referenzarbeiten“

Da gute Ideen in unserer vernetzten Welt unfassbar schnell aufgegriffen und nachgeahmt werden, gilt im Business ein ungeschriebenes Gesetz: Es lohnt sich immer, den entscheidenden Schritt voraus zu sein.

Dazu gehört auch ein gesundes Selbstbewusstsein im Umgang mit dem eigenen Wert. Mein dringender Tipp an jeden Kreativen lautet daher: Sagt konsequent Nein zu Anfragen, die nicht fair bezahlt werden!

Über kurz oder lang entwickeln schlecht bezahlte „Referenzarbeiten“, die man angeblich für das eigene Portfolio macht, eine gefährliche Eigendynamik. Sie kosten dich wertvolle Zeit, rauben kreative Energie und letztendlich bares Geld. Investiere diese Zeit und Energie lieber von Anfang an in deine eigenen, freien Projekte.
Eine perfekt freigestellte, goldene Medaille des renommierten Trierenberg Super Circuit Fotowettbewerbs.
Die Konstante im Wandel: Wer seine künstlerische Handschrift pflegt, schafft zeitlose Werte jenseits kurzlebiger Trends.

Die ständige Konstante: Der rote Faden

Natürlich hat die dafür nötige Flexibilität im Markt ihren Preis. Umso wichtiger ist es, ein starkes Fundament zu haben – eine ständige Konstante. Bei mir war das immer die tiefe Begeisterung für die Kunst- und Landschaftsfotografie. Sie bildete den roten Faden, der sich durch meine gesamte Laufbahn zog und verhinderte, dass ich mich im kommerziellen Strudel verlor.

Mit dem technischen Rüstzeug aus der Industriefotografie und dem strategischen Know-how aus der Werbewelt war es schließlich nur ein logischer Schritt, tiefer in die Welt der Hotellerie und Tourismuswirtschaft einzutauchen. Wie so oft in meinem Leben war auch dieser Übergang fließend.

Die nächste Herausforderung wartete bereits: Technisch war das Terrain dank meiner Industrie-Erfahrung ein Leichtes für mich, und konzeptionell konnte ich mich mit dem Wissensschatz aus der Werbebranche nun völlig frei entfalten. Mutige Fotokonzepte und unkonventionelle Ideen begleiteten mich fortan und überzeugten nicht nur anspruchsvolle Auftraggeber, sondern auch nationale und internationale Jurys.



Das edle, farblich in Grau und Gold dezente Logo des T.A.I. Werbe Grand Prix.
Bestätigung durch den Markt: Besonders die Publikumspreise wie der T.A.I. Werbe-Grand-Prix zeigten, dass mutige Konzepte die Menschen erreichen.

Besonders aussagekräftig waren für mich dabei immer die Publikumspreise – wie die dreifache Auszeichnung mit dem Signum Laudis und ein Sonderpreis beim renommierten T.A.I. Werbe-Grand-Prix. Sie zeigten mir, dass Ästhetik und Marktstrategie keine Gegensätze sein müssen.


Erfolgreich in und mit der Fotografie: Die Geburtsstunde des Selbstverlags

Es ist das Schöne an unserem Beruf, dass ein Meilenstein den nächsten vorbereitet. Durch die intensive und erfolgreiche Arbeit im Tourismussektor erhielt ich schließlich einen ganz besonderen Auftrag: Ich sollte ein exklusives Kochbuch fotografisch inszenieren und gleichzeitig als Verleger auf den Markt bringen.

Die Herausforderung, kulinarische Meisterwerke nicht nur in Studioqualität einzufangen, sondern den gesamten Entstehungsprozess eines gedruckten Werkes in den eigenen Händen zu halten, war die echte Geburtsstunde unseres heutigen Selbstverlags.

Aus der anfänglichen logistischen Notwendigkeit ist längst eine Passion geworden. Heute verlegen wir im eigenen Haus hochwertige Kalender und exklusive Bildbände unter der Dachmarke Made in Austria“. Wir bestimmen das Papier, die Haptik, das Layout – und bleiben damit genau so unabhängig, wie ich es mir als junger Fotograf immer erträumt habe.



Wie gehst du mit dem Wandel der Fotografie um? Setzt du bereits auf KI oder bleibt für dich das handwerkliche, gedruckte Werk das Maß aller Dinge? Ich freue mich auf deine Sichtweise in den Kommentaren!

 
 
 

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