Zwei Jahreszeiten an einem Tag
- Vera und Josef Reiter

- vor 8 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Während in den tiefgelegenen Regionen die Obstbäume bereits verblüht sind und die Wiesen in saftigem Grün erstrahlen, sind die Winter-Skigebiete noch immer in respektablem Zustand. Vielleicht denkt man zu dieser Jahreszeit eher an Wanderungen, Segeln oder sogar an Schwimmen. Doch in höheren Regionen friert es noch immer, und so mache ich mich früh auf den Weg zur Planneralm in den Wölzer Tauern.
Aufstieg zur Planneralm
Der Weg bis zu den Bergstationen ist nicht allzu lang, und aus fotografischer Sicht eröffnet sich mir hier ein wunderbarer Überblick.
Aussichten:
Im Westen blicke ich auf die beeindruckenden Schober- und Karlspitze.
In Richtung Goldberscharte eröffnet sich eine schier endlose Bergwelt.
Nach Nordosten sehe ich das idyllische Dörfchen Planneralm und den noch zugefrorenen Planersee – mein fotografisches Ziel für den Tag.
Fotografisches Abenteuer
Leider hat der Schnee noch nicht aufgefirnt, also entschließe ich mich spontan, ins Tal abzufahren, um erneut anzufellen und bis zur Abzweigung zum See wieder aufzusteigen.
Ein ruhiger Ort:
Nach dem Aufstieg erreiche ich einen wunderbaren, ruhigen Ort, wo ich einige Aufnahmen mache und eine wohlverdiente Pause einlege.
Der perfekte Firn
Nachdem ich noch einmal ganz hinaufsteige, hat sich die Eisdecke inzwischen aufgetaut. Nun darf ich mich über butterweichen Firn freuen, der mein Skifahrerherz höher schlagen lässt.
Rückkehr nach Graz
In nur 1½ Autostunden kehre ich zurück nach Graz, wo mich bereits der Frühsommer erwartet. Es ist faszinierend, an einem Tag zwei Jahreszeiten zu erleben – der Spätwinter in den Bergen und der Frühling in der Stadt.
Zwei Jahreszeiten an einem Tag













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