Ein unvergesslicher Wandertag in den Osttiroler Bergen
- Vera und Josef Reiter

- 25. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Die Voraussetzungen schienen ideal. Früh morgens wachte ich voller Erwartung in Matrei in Osttirol auf. Noch trennte mich eine halbe Autostunde vom Ausgangspunkt, dem Staller Sattel, doch dieser war wegen eines Erdrutsches gesperrt. Zum Glück hatte ich meine Wanderschuhe dabei, also machte ich mich auf den Weg zum nahegelegenen Talschluss des Defereggentals.
Einige Baumstämme versperrten den Forstweg zum Wanderparkplatz Oberhaus. Auch diese Hürde meisterte ich, indem ich sie umfuhr. Nun sollte einem wundervollen Tag nichts mehr im Wege stehen.
In Osttirol ist man oft schon auf 1.500 m Seehöhe, wenn man von einem Tal spricht. Der Tag ist einzigartig, der Frühlingswind frisch, und während wir in tieferen Lagen bereits den Sommer erwarten, entdecke ich hier die ersten Frühlingsboten – einfach zauberhaft!
Auch die Murmeltiere sind schon aufgewacht und pfeifen aufgeregt, denn Wanderer sind ihnen zu dieser Jahreszeit eher unbekannt. Einige der umliegenden Gipfel sind mir bereits bekannt, und einer davon, die Seespitze, steht noch in diesem Jahr auf meiner To-Do-Liste.
Ich wandere auf über 2000 m, und noch immer bin ich im Tal. Die optische Kulisse, gerahmt von Gipfeln, die weit über 3000 m steigen, ist nicht nur beeindruckend, sondern überwältigend. Ich war keinen Augenblick darüber traurig, dass ich mein ursprüngliches Ziel nicht erreichen konnte, da ich aufgrund der Hürden einen erlebnisreichen und eindrucksvollen Tag in der Osttiroler Natur verbringen durfte.
Ein unvergesslicher Wandertag in den Osttiroler Bergen































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