Wetterküche Alpen: Wie Wolken, Wind und Föhn meine Panoramen formen
- Vera und Josef Reiter

- 21. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
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Falls du den Aufstieg und die T3-Schlüsselstellen dieser Tour verpasst hast:
Dass diese Tour nicht nur sicher, sondern auch trocken zu Ende ging, verdanke ich einer genauen Beobachtung der alpinen Wetterküche. Solange das absinkende, warme Luftpolster des Föhns die heranziehenden Schlechtwetterfronten blockiert, bleibt es im Tourengebiet niederschlagsfrei.
Als Berufsfotograf gehört das Lesen von Wolkenbildern für mich zum Handwerk wie die Belichtungsmessung. Ein sicheres Indiz für diese spezielle Wetterlage sind die markanten, vom Wind scharf geschliffenen, linsenförmigen Wolken – in der Fachsprache Altocumulus lenticularis (oder einfach Föhnlinsen) genannt. Dieses meteorologische Wissen gibt mir bei der Arbeit im Feld die nötige Ruhe. Ich wusste, dass der Wind im Laufe des Tages immer wieder Lücken in die Wolkendecke reißen und für dramatische Lichtkegel sorgen würde. Genau diese dynamischen Wechselspiele aus Licht und Schatten sind es, die anspruchsvolle Landschaftsfotografie ausmachen. |
„Wer im Nebel mit der Sonne im Rücken an einer Gratkante steht, kann mit etwas Glück ein seltenes optisches Spektakel beobachten. Lies hier, wie ich dieses Phänomen erlebt habe: Ein magischer Moment in den Bergen – Das Brockengespenst erleben.“

Wetterküche Alpen

„Landschaftsfotografie ist eben kein Zufall, sondern ein ständiges Lesen der Elemente. Mehr zu diesem Zusammenspiel erfährst du in meiner Abhandlung Lesen in der Natur – Die Faszination der Landschaftsfotografie.“
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Wetterküche Alpen – Bereit für das nächste Wetter-Abenteuer?
Das Verständnis für Föhn, Wolken und Licht verändert den Blick durch den Sucher komplett. Welche Wetterphänomene faszinieren euch bei der Landschaftsfotografie am meisten?







Vielen Dank für diese interessanten Beiträge und die lehrreichen Infos 👍🏼