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NOCKY MOUNTAINS
27.09.2020 – 29.09.2020
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ÖSTERREICH-BLOG (395)
- Vom Tal zum Gipfel: Wie ein alpiner Hyperlapse-Sonnenaufgang entsteht
Manchmal stolpert man im eigenen Blog über ältere Beiträge, die zwar schöne Bilder zeigen, aber die wahre Geschichte dahinter vermissen lassen. Höchste Zeit, das zu ändern! Heute nehme ich dich mit hinter die Kulissen eines Hyperlapse-Prjekts, das während einer spätsommerlichen Bergtour vom Valeriehaus (Nassfeld) über das Niedersachsenhaus in Bad Gastein bis hinab ins Bockharttal entstanden ist. Im Fokus steht dabei ein ganz besonderer Sonnenaufgang auf beinahe 2.500 Metern Höhe – und die Frage: Wie plant man so ein Projekt eigentlich richtig? Auf einen Blick: Location: Niedersachsenhaus / Bockharttal (ca. 2.470 m ü. A., Bad Gastein) Equipment: DSLR, stabiles Stativ, Kompass / Planungs-App Sonnenaufgangs-Winkel: 130° (Südost) Technik-Key-Takeaway: ISO-Nachsteuerung statt reiner Zeitautomatik zur Flicker-Vermeidung Post-Production: Dynamik-Boost durch nachträglichen Digital-Zoom Niedersachsenhaus / Bockharttal (ca. 2.470 m ü. A., Bad Gastein) Equipment: DSLR, stabiles Stativ, Kompass / Planungs-AppSonnenaufgangs-Winkel: 130° (Südost)Technik-Key-Takeaway: ISO-Nachsteuerung statt reiner Zeitautomatik zur Flicker-VermeidungPost-Production: Dynamik-Boost durch nachträglichen Digital-Zoom 1. Die Illusion des Zooms: Postproduktion trifft Dramaturgie Um gleich mit offenen Karten zu spielen: Der markante Zoom-Effekt in diesem Hyperlapse ist nicht rein optisch während der Aufnahme entstanden, sondern wurde erst in der Postproduktion hinzugefügt. Durch das gezielte Heranzoomen im Schnitt wird der Blick des Betrachters gelenkt und eine visuelle Spannung aufgebaut, die sich erst mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des neuen Tages entlädt. Die Rohdaten selbst basieren auf einer sauberen, fixen Perspektive, die im Nachhinein durch diesen Kunstgriff noch mehr Dynamik erhalten hat. 2. Die Vorbereitung: Mehr als nur „Kamera aufstellen“ Wer auf fast 2.500 m ü. A. im Hochgebirge fotografiert, weiß: Selbst in den Sommermonaten kann es empfindlich frisch werden. Ständiges Warten ist weder für die empfindliche Kameratechnik noch für den Fotografen sonderlich angenehm. Eine sorgfältige Planung am Vortag ist deshalb das A und O: Standort-Scouting am Vortag: Suche dir den Kamerastandplatz am besten schon am Vortag bei Tageslicht aus. Im Dunkeln den perfekten Winkel (und einen sicheren, wackelfreien Untergrund für das Stativ) zu finden, kostet wertvolle Zeit und Nerven. Sonnenstand & Kompass: Wo geht die Sonne auf? Das ist nicht nur beim Wandern überlebenswichtig, sondern entscheidet über die Bildkomposition. Bei dieser Aufnahme ging die Sonne bei rund 130° im Südosten auf und wanderte danach recht zügig Richtung Süden weiter. Ein Blick auf den Kompass (oder eine Planungs-App) gehört daher in jede Fotorucksack-Grundausstattung. 3. Technische Grundlagen: Einstellungen für das perfekte Intervall Eine Timelapse-Aufnahme verlangt der Technik einiges ab. Der Übergang von der Dunkelheit zum hellen Sonnenaufgang gilt in der Fotografie als die absolute Königsdisziplin – der sogenannte „Holy Grail“ (Heiliger Gral) der Zeitrafferfotografie. Neben der Berechnung der Bildanzahl spielen vor allem die Belichtungsparameter eine entscheidende Rolle: Blende & Intervalle: Wähle eine feste Blende, um Schärfentiefe und Lichtdurchlässigkeit konstant zu halten. Kleine Berechnungsformel für die Praxis: Für ein flüssiges 24fps-Video von 10 Sekunden Länge benötigst du 240 Einzelbilder. Bei einem Aufnahmeintervall von 5 Sekunden bedeutet das: Die Kamera muss mindestens 20 Minuten ununterbrochen durchlaufen. Der Belichtungsmodus (Zeitautomatik vs. ISO-Automatik): Für diesen Sonnenaufgang habe ich ausnahmsweise mit Zeitautomatik gearbeitet. Wichtiger Tipp für Einsteiger: Wer seine Kamera und vor allem die extremen Lichtwechsel bei einem Sonnenaufgang noch nicht blind einschätzen kann, sollte bei Timelapse-Aufnahmen lieber auf eine Nachsteuerung der ISO-Werte (ISO-Automatik) setzen anstatt auf die reine Zeitautomatik. Das minimiert das Risiko von unschönem Flackern (Flicker-Effekt) im fertigen Video massiv und spart viel Frust bei der Nachbearbeitung. Fazit: Warum sich der Aufwand lohnt Ja, das Warten in der kalten Morgenluft auf knapp 2.500 Metern fordert Geduld und Disziplin. Aber wenn die ersten Sonnenstrahlen die Bergspitzen berühren und die Landschaft in goldenes Licht tauchen, ist all die Frische vergessen. Hinweis am Rande: Zu dieser Tour gäbe es eigentlich auch noch faszinierende Drohnenaufnahmen und Panoramen – die hebe ich mir jedoch für ein anderes Mal auf, da sie jahreszeitlich gerade nicht ganz in dieses Konzept passen. Der Fokus auf die Entstehung dieses alpinen Hyperlapses stand heute im Vordergrund! Wie handhabst du das? Nutzt du bei deinen Timelapse-Aufnahmen lieber spezialisierte Apps, vertraust du auf die eingebaute Intervallfunktion deiner Kamera oder steuerst du Belichtungen manuell nach? Schreib mir deine Erfahrungen gerne in die Kommentare!
- Wie ein Morgen am Tappenkarsee mein Leben veränderte: Vom Studio in die Wildnis
Ein magischer Sonnenaufgang im Pongau – und das Geheimnis hinter meinen Landschaftspanoramen 1. Das Abenteuer: Der Moment der Erleuchtung Im wahrsten Sinne des Wortes war es eine Erleuchtung, die mich vom technisch orientierten Werbefotografen zum leidenschaftlichen Landschaftsfotografen gemacht hat. Angesichts meiner täglichen Arbeit in kunstlichtdurchfluteten Industrieparks und sterilen Fotostudios suchte ich regelmäßig nach einem echten Ausgleich unter freiem Himmel. Diese Ausflüge in die unberührten österreichischen Naturlandschaften leiteten schließlich auch eine tiefgreifende berufliche Veränderung ein. Dabei ist mir ein Erlebnis ganz besonders in Erinnerung geblieben: Es war im Juni 2011, pünktlich um 4:50 Uhr morgens. Ich saß am Ufer des Tappenkarsees im Pongau und wartete im frostigen Morgengrauen eineinhalb Stunden lang auf die ersten Sonnenstrahlen. Dieses Ereignis sollte für meine fotografischen Ziele sprichwörtlich das nötige Licht ins Dunkel bringen. Eineinhalb Stunden – das ist viel Zeit, um darüber nachzudenken, was mich dazu getrieben hat, überhaupt hier in der Kälte zu sitzen. Darüber, wie ich die Landschaftsfotografie zu meinem Beruf machen und die Nachtstunden in der Natur sinnvoller als mit reinem Warten verbringen könnte. Und darüber, was ich über Erdkunde, Sonnenstände und Topografie lernen muss, damit ich künftig mit meiner Kamera zur rechten Zeit am absolut rechten Ort bin. Als es endlich so weit war, überwältigte mich die Faszination des Tagesanbruchs: Das wärmende Sonnenlicht, das über die Berggipfel brach und sich im spiegelglatten Bergsee spiegelte, war wie ein persönlicher Auftrag für meine Reise durch die Jahreszeiten – der Startschuss für mein Langzeitprojekt mit dem Arbeitstitel „Made in Austria“. Mein Name ist Josef Reiter – und dieser Anekdote vom Tappenkarsee folgten bis heute etwa 300 fotografische Streifzüge durch ganz Österreich, bei denen ich tausende Panoramabilder mit nach Hause nahm. 2. Der Naturraum: Warum dieser Ort? Der Tappenkarsee ist nicht einfach nur irgendein Gewässer – er ist einer der größten und am höchsten gelegenen Gebirgsseen der gesamten Ostalpen. Eingebettet in die schroffen Felswände der Radstädter Tauern im Salzburger Land, strahlt dieser Ort eine fast mystische Ruhe aus. Geologie & Klima: Das tiefe, kühle Becken des Sees ist ein eiszeitliches Relikt. Umgeben von steilen Karwänden herrscht hier oben ein raues, alpines Klima, weshalb sich Schneereste oft bis weit in den Frühsommer hinein halten. Vegetation & Tierwelt: Anfang Juni erwacht die Natur hier oben explosionsartig. Während im Tal schon der Sommer regiert, kämpfen sich am Seeufer die ersten alpinen Gräser und Kräuter ans Licht, dicht gefolgt von der beginnenden Almrauschblüte an den Hängen. Wer leise ist, hört im Kar das Pfeifen der Murmeltiere. Kriterien für meine Tourenwahl: Für meine Fototouren suche ich gezielt Orte, die eine perfekte Symbiose aus markanten Bergspitzen und spiegelnden Wasserflächen bieten. Der Tappenkarsee erfüllt dieses Kriterium par excellence: Die Symmetrie der Spiegelung im glasklaren Wasser bei Windstille verdoppelt die visuelle Wucht der Landschaft. 3. Die harten Fakten: Dein Weg zum Tappenkarsee Damit dein eigenes Foto-Abenteuer gelingt, findest du hier alle wichtigen Details zur klassischen Tour auf einen Blick. 📋 Touren-Steckbrief Region & Lage: Salzburger Land, Pongau, Kleinarl / Radstädter Tauern Reine Gehzeit: ca. 2,5 bis 3 Stunden (für den direkten Auf- und Abstieg) Streckenlänge: ca. 7,5 Kilometer (ab Parkplatz Jägersee/Schwabalm) Höhenmeter: ca. 620 Höhenmeter im Aufstieg Höchster Punkt: Tappenkarsee / Tappenkarseehütte (1.820 m) ⚠️ Anspruch & Ausrüstung Schwierigkeit: Mittel (Rote Bergwege). Der Steig von der Schwabalm führt serpentinenartig und teils steil durch eine Felswand, ist aber gut versichert und breit angelegt. Trittsicherheit ist erforderlich. Ausrüstungstipp: Ein stabiles, standfestes Stativ ist für die langen Belichtungszeiten in der Morgendämmerung unerlässlich. Bekleidung & Verpflegung: Schichtbekleidung (Zwiebelprinzip)! Selbst im Juni kann es im Morgengrauen knapp über dem Gefrierpunkt sein. Genug Wasser und Energieriegel einpacken, da die Hütten im Frühsommer je nach Schneelage oft erst im Laufe des Junis öffnen. 🗺️ Sicherheit & Orientierung Wetter: Bergwetter genau beobachten. Nebel im Kar kann die Sicht auf die Gipfel binnen Minuten komplett nehmen. Wegführung: Gut markierter und viel begangener Wanderweg (Weg Nr. 722). 💡 Mein Extratipp: Ich habe auf der wunderschön gelegenen Tappenkarsee-Hütte übernachtet, um das erste Licht ohne nächtlichen Stress einzufangen. Aber auch die urige Tappenkarsee-Alm direkt am See lädt zum Verweilen ein. Die Erweiterung: Die Tour lässt sich vom Tappenkarsee über das Karteistörl und das Draugsteintörl über die Draugsteinalmen und zurück zum Tappenkarsee zu einer wundervollen, panoramareichen Rundtour ausbauen! 4. Der fotografische Funke: Die vierteilige Bildanalyse Um die Transformation einer Landschaft im Zuge des Sonnenaufgangs lückenlos und ohne Verzerrungen zu dokumentieren, nutze ich eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera, ein lichtstarkes 17 mm Weitwinkelobjektiv, ein bombenfestes Stativ und einen exakt austarierten Nodalpunktadapter. Nur so lassen sich die einzelnen Hochformat-Aufnahmen später am Computer nahtlos zu einem gigantischen, verzerrungsfreien Panorama zusammensetzen. Am Beispiel dieses Morgens am Tappenkarsee lässt sich die Evolution des Lichts meisterhaft zeigen: Das Warten in der Blauen Stunde Foto-Tipp: Nutze markante Elemente im Vordergrund (wie den bemoosten Felsblock links), um dem flachen Licht Struktur zu geben. Die absolute Windstille sorgt für eine perfekte, spiegelglatte Verdopplung der Bergketten im See. Die Belichtungszeit ist hier durch das fehlende Licht noch vergleichsweise lang. Der Moment der Erleuchtung Foto-Tipp: Dies ist die ultimative Herausforderung für den Dynamikumfang des Kamerasensors. Die Sonne spiegelt sich als gleißender Stern im See. Um die Schatten in den Bergen links nicht komplett absaufen zu lassen und gleichzeitig die Lichter im Sonnenzentrum zu kontrollieren, empfiehlt sich hier eine Belichtungsreihe (HDR) oder der gezielte Einsatz von Grauverlaufsfiltern. Streiflicht und florale Details Foto-Tipp (Vordergrund macht Bildgesund): Der Fokus wandert weg von der reinen Symmetrie hin zur alpinen Flora. Die rosa blühenden Almrosen (Almrausch) und die Felsbrocken im unmittelbaren Vordergrund ziehen das Auge des Betrachters tief hinein in das Panorama. Die Dynamik der Schneeschmelze Foto-Tipp: Schließe die Blende (z.B. auf f/11 oder f/16) und komponiere das Bild so, dass die Sonne haarscharf die Kante einer Latsche oder eines Felsens berührt – so entsteht ein perfekt gestochen scharfer Sonnenstern. Die Belichtungszeit wird so gewählt, dass die Gischt des Wassers ihre vitale, s-förmige Fließstruktur behält, anstatt zu einer milchigen Fläche einzufrieren. 5. Vom Studio in die Wildnis - Jetzt bist du dran! Vier völlig unterschiedliche Stimmungen und technische Herangehensweisen – aufgenommen am selben Morgen, am selben Ort. Es zeigt, wie wichtig es ist, am Berg Geduld zu haben und den Blick wandern zu lassen. Hast du auch diesen einen magischen Ort, der deine Sicht auf die Natur oder die Fotografie komplett verändert hat? Warst du selbst schon einmal am Tappenkarsee und hast das erste Licht des Tages genossen? Schreib es mir unbedingt in die Kommentare! Ich freue mich auf deine Gedanken, Fragen und deine eigenen Bergberichte.
- 📸 Magisches Pürgschachen-Moor: Ein Foto-Abenteuer für die ganze Familie
Zwischen feenhaften Pilzen und Savannen-Gefühl: Wie Naturfotografie Klein und Groß begeistert ⏱️ Für eilige Leser: Die Tour im Schnelldurchlauf Das Highlight: Ein natürlicher Abenteuerspielplatz voller Motive – von bunten Pilzen bis hin zu weiten Moor-Panoramen. Für wen geeignet? Perfekt für Familien mit Kindern. Eben, entspannt und ohne sportliche Höchstleistungen. Fotografisches Potenzial: Hervorragend für Makro-Aufnahmen, Close-Ups, Panorama-Landschaften und das Üben von Bildkompositionen. 1. Das Abenteuer: Kreative Fototour statt Wandermuffel Es war ein rundum kreativer Tag für Groß und Klein. Unsere Motivation für den Ausflug: Wir veranstalten einen spielerischen Fotowettbewerb für die ganze Familie! Gewonnen haben am Ende wir alle, denn was gibt es für Eltern Schöneres, als wissenshungrige und glückliche Kinder in der Natur zu beobachten? Im Pürgschachen-Moor mussten die Kinder gar nicht lange nach Motiven suchen. Ein Moor ist eine geheimnisvolle, fast märchenhafte Welt: leuchtend violette Pilze, schwebende Herbstblätter und eine offene Landschaft, die an manchen Stellen eher an eine afrikanische Savanne als an die Alpenwelt erinnert. Jeder fand seine ganz eigene fotografische Perspektive: Jeremy schnappte sich die Action-Cam. Einen Eisvogel damit zu erwischen war zwar ambitioniert, aber nach geduldiger Verfolgung gelang ihm ein fantastisches Bild von einem Schmetterling! Josephin konzentrierte sich mit dem Smartphone voll auf die bunten Details der Makrowelt. Meine Frau behielt den Blick für das Große und Ganze. Ich selbst widmete mich mit der Spiegelreflexkamera Belichtungsreihen und weiten Landschaftspanoramen. Naturschutz geht vor: Auch wenn die Versuchung groß war, die Drohne steigen zu lassen, war allen klar: Wir achten die Tiere und das Schutzgebiet – die Drohne blieb im Auto! Auch wenn ich sonst gerne auf steilen Berggipfeln stehe: Dieser Tag im Pürgschachen-Moor bleibt als eine der erholsamsten und inspirierendsten Fototouren in Erinnerung. 2. Kriterien für die Tourenwahl: Der fotografische Funke Gemeinsam mit meiner Frau und unseren Kindern (9 und 12 Jahre) suchten wir ein Ausflugsziel, das für alle gut machbar ist. Wichtig war uns, den natürlichen Kreislauf der Natur von seiner schönsten Seite zu entdecken, ohne dass sportliche Anstrengung im Vordergrund steht. Das Moor bietet genau diese perfekte Balance. 3. Die harten Fakten & Touren-Steckbrief Kriterium Details Region & Lage Ennstal / Gesäuse (Ardning, Steiermark) Reine Gehzeit ca. 1,5 bis 2 Stunden (mit Fotostopps beliebig erweiterbar) Streckenlänge ca. 5 km (Rundweg Pürgschachen-Moor) Höhenmeter ca. 20 hm (nahezu eben) Höchster Punkt ca. 640 m 🗺️ Sicherheit & Orientierung Bitte die ausgewiesenen Wege nicht verlassen! Das Moor ist ein sensibles Ökosystem und stellenweise feucht sowie tief. ⚠️ Anspruch & Ausrüstung Schuhwerk: Festes, wasserdichtes Schuhwerk oder Wanderschuhe (besonders nach Regenfällen auf den Feldwegen). Foto-Ausrüstung: Kamera/Smartphone, Teleobjektiv für Vögel und Makro-Objektiv/Vorsatzlinse für Pilze & Details. 💡 Mein Extratipp: Das Pürgschachen-Moor ist ein bedeutendes Vogelparadies und Brutgebiet für seltene Arten. Neben einem lichtstarken Teleobjektiv ist hier vor allem eines gefragt: Ruhe und Geduld! 4. Fototechnik & Praxis-Tipps für deine Aufnahmen Damit deine Fotos den Aha-Effekt bekommen, hier drei einfache Kniffe direkt aus unserer Praxis vor Ort: 📸 Tipp 1: Die Regeln brechen – Der Goldene Schnitt ist nicht alles Ausschnitte schon beim Blick durch den Sucher bewusst wählen! Setze das Hauptmotiv einmal ganz an den Rand oder verzichte komplett auf den Himmel, um den Blick voll auf die Texturen des Moorbodens zu lenken. 📸 Tipp 2: Mit Licht & Kontrasten führen Nutze gezielt das einfallende Sonnenlicht! Wenn du manuell belichtest, fokussiere auf den hellsten Punkt – zum Beispiel die weiße Rinde eines Birkenstammes. Dadurch wird der Hintergrund leicht abgedunkelt, und der Stamm tritt plastisch hervor. 📸 Tipp 3: Was wir von Kindern lernen können (Der "fotografische Blick") Erwachsene schauen oft nur auf die große Landschaft. Kinder hingegen entdecken die Magie im Kleinen: Ein umgefallener Pilz von der Unterseite fotografiert (faszinierende Lamellen-Ausschnitte). Die feine Ästhetik von verdorrten Herbstblättern. Perspektivenwechsel: Geht ganz nah an den Boden heran! 🌫️ Lust auf noch mehr Herbstmagie? Ein Blick nach Weißpriach Wer nach der Tour im Pürgschachen-Moor noch nicht genug von mystischen Landschaftsstimmungen hat, findet im nahegelegenen Landschaftsschutzgebiet Weißpriach (Lungau) ein wahres Eldorado für Frühaufsteher. Nur einen Tag später entstanden dort diese Aufnahmen, als der Morgennebel sanft über dem Bach schwebte und die Herbstsonne das Tal in ein goldenes Licht tauchte. Fototipp für Nebel: Fotografiere gegen die morgendliche Sonne, um mystische Lichtstrahlen einzufangen, oder kombiniere den aufsteigenden Nebel mit dem klaren Blau des Himmels für maximale Farbkontraste! 📖 Mehr Foto-Inspirationen aus der Region: Entdecke unsere Fototour im Lungau zum Wirpitschsee & Tiefenbachsee Vorschau: Freue dich schon auf unseren kommenden Beitrag zur Herbstlichen Goldstimmung in der Wachau! 5. Jetzt bist du dran! 💬 Welches Bild aus unserer Foto-Tour gefällt dir am besten? Sollten wir die Kinder-Makros oder eher die weiten Moor-Panoramen als Sieger krönen? Stimme jetzt in den Kommentaren ab und wähle deinen Favoriten!
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- FOTOGRAFIE – MEDIENDESIGN REITER | Vera und Josef Reiter | Graz | Kunstkalender 2027
Entdecken Sie meisterhafte Naturfotografie aus Österreich, edle Bildbände, B2B Kunst für Unternehmen, Kalender & Corporate Books. Faszination Alpen – von und mit Vera & Josef Reiter. Im Fokus eines Naturfotografen Das Wichtigste für eine erfolgreiche Fototour sind nicht die Kamera, Blende, Zeit, ISO-Werte oder der Weißabgleich – vielmehr sind es die Recherchen und Vorbereitungsarbeiten. Denn mit einer guten Planung gehen wir mit einem guten Gefühl hinaus und es bleibt uns genug Zeit, um Hobby, Beruf und Freizeit perfekt unter einen Hut zu bringen. Aktiv genießen wir den Tag und damit auch die kleinen und großen Kultur- und Naturphänomene . Nicht selten bilden sich in diesem Umfeld Freundschaften und wir lernen von den Sichtweisen anderer. Last, but not least: Wir freuen uns über ein gelungenes Projekt. Von und mit Josef Reiter Vor mehr als einem Jahrzehnt hatte ich die Idee, die schönsten und weitgehend unbekannten Naturlandschaften Österreichs zu finden und fotografisch festzuhalten. Meine Arbeiten fanden sehr schnell Platz in der Werbung, auf zahlreichen Kalendern und in Bildbänden . Auf dem Weg von der Werbe- und Industriefotografie hin zur Landschaftsfotografie gab es ein großes Ziel – ich wollte meinen Beruf zum Traumberuf machen. Meine Wünsche wurden wahr, so konnte ich auf vielen Etappen quer durch das Land einzigartige Stimmungen, unvergessliche Augenblicke und eine Menge an Erfahrung mit nach Hause nehmen. Mit allen Sinnen – Vertrauen auf Erfahrung Wolkenbilder sind nicht nur fotogene Launen der Natur, zuverlässig berichten sie auch über die Wetterentwicklung . Murmeltiere oder Steinböcke in freier Wildbahn sind scheu, oft hören wir sie, bevor wir sie durch das Okular oder am Display sehen. Winde und Temperaturgradienten sind verantwortlich für die Fernsicht und sogar die bodennahen Nebelschichten sind durchaus vorhersehbar. Düfte wie der des Waldes lassen Bilder in unseren Köpfen entstehen – das ist faszinierend, denn oftmals helfen diese bei der Suche nach neuen Perspektiven und Bildideen. Kleines Land – Großartige Landschaften Aus klimatischer und landschaftlicher Sicht ist Österreich ein äußerst vielfältiges Land. Es ist möglich, in weniger als einem Tag von der Pannonischen Tiefebene die polaren Gipfelbereiche zu erreichen. Die Tourenberichte, Bildstrecken und Inspirationen auf diesem Blog sind das Ergebnis von rund 300 Expeditionen , die mich zigmal über den Alpenhauptkamm , zu den Kulturlandschaften an der Donau und von Südtirol bis ins Burgenland führten. Herzlich willkommen auf meiner fotografischen Reise durch Österreich! 📸 Magisches Pürgschachen-Moor: Ein Foto-Abenteuer für die ganze Familie Zwischen feenhaften Pilzen und Savannen-Gefühl: Wie Naturfotografie Klein und Groß begeistert ⏱️ Für eilige Leser: Die Tour im Schnelldurchlauf Das Highlight: Ein natürlicher Abenteuerspielplatz voller Motive – von bunten Pilzen bis hin zu weiten Moor-Panoramen. Für wen geeignet? Perfekt für Familien mit Kindern. Eben, entspannt und ohne sportliche Höchstleistungen. Fotografisches Potenzial: Hervorragend für Makro-Aufnahmen, Close-Ups, Panorama-Landschaften und das Üben von B Fototouren & Regionen vor 1 Tag Goldener Herbst auf der Tauplitzalm: Wenn Bergseen zu Spiegeln werden Eine fotografische Entdeckungsreise durch das Tote Gebirge ⏱️ Für eilige Leser: Die Tour im Schnelldurchlauf Highlight: Perfekte Wasserspiegelungen an den Bergseen und leuchtend goldene Lärchenwälder. Beste Tageszeit: Früher Morgen für ruhige Wasseroberflächen, Nebelauflösung und einsame Fotospots. Fotografisches Schlüsselelement: Weitwinkel-Panoramen im Hochformat am Schwarzensee und Steirersee. 1. Das Abenteuer Eine Genusstour für alle Sinne: Die Tauplitzalm ist fü Fototouren & Regionen vor 3 Tagen Der Gipfel ist erst die Hälfte: Von Gondeldruck, Hüttennächten und der Kunst des Innehaltens ⏱️ Für eilige Leser: Das Wichtigste auf einen Blick Die Unterschätzte Hälfte: Der Abstieg macht physiologisch und mental oft mehr als 50 % des Risikos aus – Konzentration und Oberschenkelmuskulatur lassen spürbar nach. Die „Letzte Gondel“-Falle: Der krampfhafte Druck, die letzte Bahn zu erwischen, führt zu Hast und Unkonzentriertheit. Eine Hütte ist immer eine Option! Nebel & Ruhe: Verzieht sich der Weg im Nebel, ist Innehalten und Abwarten meist klüger als unüberlegtes „Abkü Berg-Wissen & Wetter 15. Okt. Alle Beiträge ansehen
- Fototechnik & Workflow | Tipps für authentische Landschaftsfotos
Von der richtigen Vorbereitung bis zur feinen Bildbearbeitung: Praxisnahe Workflows, Kamera-Tipps & Fotophilosophie für stimmungsvolle Naturaufnahmen. 🌫️ Bergwissen Herbst: Nebel fotografieren – Warum Nebel kein Zufall ist, sondern fotografische Kunst In der Dämmerung das warme Bett zu verlassen, wenn draußen die Welt grau in Grau versinkt – das verlangt Überwindung. Für den Wanderer in mir bringt der Herbstnebel Bedenken mit sich: Feuchte, rutschige Steige, kühle Temperaturen und eine Orientierung, die hohe Aufmerksamkeit fordert. Doch der Fotograf in mir gewinnt diesen Kampf fast immer. Wenn Nebelschwaden tief in den Tälern liegen, Wolkenfetzen um schroffe Gipfel wehen oder der Bodennebel im ersten Sonnenlicht zu glühen Fototechnik & Workflow 22. Sept. 3D-Wirkung in der Bergfotografie: Mehr Tiefe & Perspektive Warum wirken steile Felswände auf Fotos oft flach? Wer in den Bergen unterwegs ist und den Blick steil nach oben an einer Felswand entlang richtet, ist fasziniert von der Wucht der Natur. Wieder zu Hause folgt beim Blick auf den Monitor oft die Ernüchterung: Das Bild wirkt flach, langweilig und lässt die tatsächliche Steilheit oder Höhe kaum erahnen. Der Grund dafür ist einfach: Unser Auge nutzt in der Realität räumliches Sehen und Umgebungseindrücke, die eine Kamera auf ein Fototechnik & Workflow 8. Sept. Föhnlicht perfekt inszeniert: Der digitale Workflow hinter meinen Landschaftsaufnahmen 🏔️ Die Location hinter der Technik: Die Aufnahmen und Wetterbedingungen zu diesem Workflow stammen von meiner hochalpinen Tour in den Schladminger Tauern. 👉 Zum Tourenbericht: Das Abenteuer Goldlacken – Zwischen alpiner Realität und fotografischem Glück 👉 Zur Wetterkunde: Wetterküche Alpen: Wie Föhn und Wolken meine Aufnahmen formen In den Bergen gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Bei starkem Föhn ziehen die Wolken extrem schnell über die Gipfel. Für mich als Berufsfotogr Fototechnik & Workflow 24. Juli Dein Bildstil und das Gesetz der Serie: So entwickelst du deine visuelle Handschrift 📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich Die alten Meister: Was wir von Klimt, Helnwein und Hundertwasser über visuelle Identität lernen können. Das Fotoarchiv im Check: Warum 1.300 Bilder aus 350 Touren keine schlechte Ausbeute, sondern ein Qualitätszertifikat sind. Corporate Design im Visier: Warum gut gemeinte Mitarbeiter-Projekte im Marketing oft scheitern müssen. Exklusiver Einblick: Meine konzeptionelle Serie „Die Bogenschützen“ im Stil-Check. Der Bildstil und das Gesetz Fototechnik & Workflow 2. Juli Klasse statt Masse in der Fotografie: Warum Datenmüll deinen Erfolg als Fotograf blockiert 📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich Der unbarmherzige Moment: Warum im entscheidenden Augenblick kein Platz für Datenmüll ist. Speicherkarten-Falle: Ein kleiner, aber überlebenswichtiger Workflow-Tipp für deine Bilddaten. Die Porträt-Psychologie: Warum zu viel Knipsen pure Unsicherheit verrät. Effizienz am Sensor: Warum 30 perfekte Panoramen besser sind als 500 Einzelbilder. Gestern habe ich es angekündigt, heute machen wir Ernst: Wir sprechen über das fundamentale Gesetz v Fototechnik & Workflow 29. Juni Jagdinstinkt vs. Struktur: Warum die beste Kamera ohne Motiv wertlos ist 📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich - Motive in der Landschaftsfotografie Die Motiv-Falle: Warum das beste Equipment wertlos ist, wenn wir das Motiv und die Bildaussage nicht begreifen. Planung statt Zufall: Warum erfolgreiche Landschaftsfotografie auf tiefem Wissen über Meteorologie, Geologie und Astronomie basiert. Der Tunnelblick des Profis: Wie der bewusste Fokus beim Alleingang in der Natur hilft, Geschichten zu „lesen“. Blick hinter die Kulissen: Was die Naturfotograf Fototechnik & Workflow 27. Juni 1 2 3 4 5
- Bildbände, Kalender & Fotobusiness | Vera & Josef Reiter Verlag
Edle Bildbände, exklusive Wandkalender & individuelle Corporate Books. Entdecken Sie gedruckte Fotokunst und Verlagsarbeiten aus Österreich. Von Gutenberg zum eigenen Österreich-Bildband: Warum Bücher eine Seele haben Warum gedruckte Bücher die Seele eines Raumes sind. Ein persönlicher Einblick in das Handwerk der Fotografie und den Bildband „Made in Austria“. 30. Juli Erfolgreich in und mit der Fotografie: Vom kreativen Minenfeld zum eigenen Verlag 📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich Das wirtschaftliche Minenfeld: Wie KI, Trends und Marktsättigung die Fotografie verändern. Der Referenz-Irrtum: Warum ein klares „Nein“ zu unfairen Gagen der beste Schutz für deine Kreativität ist. Die Geburtsstunde des Verlags: Wie ein Auftrag aus der Haubengastronomie alles veränderte. Die Fotografie war und ist einem ständigen, fast unbarmherzigen Wandel unterworfen. Visuelle Trends kommen und gehen, Medienbedürfnisse verschieben sich 14. Juli Das Gesetz der Vielseitigkeit: Wie du die Begeisterung für die Fotografie nie verlierst 📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich Der Synergie-Effekt: Wie ein Auftrag den nächsten füttert (vom Maschinenbau zum Porträt). Die Vielseitigkeit: Warum Leidenschaft in der Freizeit (Outdoor) neue Business-Tore öffnet. Vom Beruf zurück zum Hobby: Warum die Begeisterung der Amateure der wahre Treibstoff ist. Im ersten Teil haben wir darüber gesprochen, warum das Aufbrechen klassischer Studio-Strukturen der Schlüssel zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit ist. Doch wer erst einmal 9. Juli Querdenken im Fotobusiness: Warum das klassische Fotostudio ein Auslaufmodell ist 📝 Auf einen Blick: Das erwartet dich Die provokante Frage: Kann man von der Fotografie heute überhaupt noch leben? Studio-Umdenken: Warum feste Studioflächen oft Geld verbrennen und wie Flexibilität Kosten spart. Logistik als Marketing-Tool: Wie man mit einem mobilen Studio Kunden langfristig bindet. „Sie ist abenteuerlich, anmutig und zeitgemäß, sie ist unsere gemeinsame Leidenschaft und der Traum, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“ Diesen Satz habe ich vor rund zehn Jah 5. Juli Das Handwerk der Perspektive – Warum Nutzen und Erfüllung zusammengehören Wie Sie Leidenschaft und kommerziellen Erfolg im Marketing verbinden. Ein Plädoyer für authentische Fotografie und Mediendesign aus Österreich. 23. Juni Hinter den Kulissen von „Made in Austria 2027“: Ein Kunstkalender als weltweiter Markenbotschafter Alles neu – und doch wie gewohnt kompromisslos in der Qualität. In den letzten zwei Jahren waren wir wieder intensiv von der Südsteiermark bis zum Alpenhauptkamm unterwegs: Ob auf Skiern, mit dem Bike oder mit der Drohne in der Luft: Belohnt wurden wir mit unzähligen, kraftvollen Aufnahmen österreichischer Naturlandschaften. Für uns geht es bei der Auswahl der Motive nicht nur um die schönsten Aufnahmen. Uns wichtig sind eine stilistische Durchgängigkeit, eine charakteristisc 20. Juni 1 2 3 4 5




