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Tagesgespräche

Über das Wetter zu sprechen, hilft manchmal dabei, das Eis zu brechen – ein Grund mehr, einmal über Wetterereignisse zu schrieben.


Es gibt jede Menge psychische und körperliche Beweggründe, weshalb wir uns vor allem nach schönem Wetter sehnen. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass die Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie die Verkehrs- und Energiewirtschaft auch von Wind, Feuchtigkeit, Hitze und Frost profitieren. Natürliche Ausgleichskräfte wie Winde betreiben riesige Windräder und selbst Jumbos suchen Starkwindfelder, sogenannte Jetstreams, um Treibstoff zu sparen. Auch für uns Tourismus- und Landschaftsfotograf:innen sind Wettervorhersagen existenziell – genauso wie für unsere Auftraggeber:innen.


Die Statistik einer siebentägigen Großwettervorhersage garantiert eine 23- bis 50-prozentige Verlässlichkeit. Bei sogenannten unsicheren Großwetterlagen liegt die Prognosequalität lediglich bei 11 bis 31 Prozent. Es stellt sich also die Frage, ob es auch zuverlässigere Prognosen gibt.


Ja, es gibt Alternativen.

Am besten wir beschränken uns auf regionale und lokale Naturbeobachtungen wie Windrichtungen, Temperatur, Luftdruck und Wolkenbilder. Sehr verlässliche Wetterboten sind beispielsweise Tiere mit ihren Instinkten, aber auch Pflanzen machen die Gesetze der Physik oftmals sichtbar. Beobachtungsgabe und viel Erfahrung lassen sehr zuverlässige Rückschlüsse auf die Wetterentwicklung zu.

Deshalb meine Empfehlung: Meteorologische Kenntnisse sind für Outdoor-Aktivitäten unerlässlich, schärfen den Blick fürs Wesentliche und geben mit Sicherheit ein gutes Gefühl.



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